MaRaPu oder „Mama, woher komme ich eigentlich?“ (Teil 5)

MaRaPu oder „Mama, woher komme ich eigentlich?“ (Teil 5)

Ich weiß nicht, ob ihr die anderen vier Teile auch gelesen habt, aber es war schon ein langer Weg bis zu meiner „Puppengeburt“.

In einem Jahr hat Mama im Kindergarten gemeinsam mit den Kolleginnen ein ganz großes Projekt gestartet, das wurde vom Gerolsteiner Brunnen als „Team mit Stern“ gefördert.

Kinder, Senioren, Bereuerinnen und Erzieherinnen schöpfen Puppen

„Ma“ steht für den Seniorenstift „Maternusstift“ in Gerolstein, „Ra“ für den Kindergarten Rappelkiste und „Pu“ für Puppenspiel. Dank „MaRaPu“ entstanden 22 wunderbare Puppen. Innerhalb dieser Kooperation begleitete uns weiterhin eine professionelle Puppenspielerin. Hendrika Ruthenberg (Homunculus Ludens). Mit ihrer professionellen Unterstützung führten wir das Märchen „Hans im Glück“ im Seniorenstift live auf.

Hendrika Ruthenberg spielte außerdem für uns auf wunderbare Weise „den kleinen Muck“, so das auch den Erwachsenen klar wurde, wo die Unterschiede zwischen Figuren/Puppenspiel und Kasperletheater sind.

Hendrika Ruthenberg (Homunculus Ludens) mit dem kleinen Muck

In diesem Riesenprojekt „MaRaPu“ entstand über mehrere Monate auch noch eine eigene Puppengeschichte mit den 22 Puppen der Projektteilnehmer/innen. Wie üblich wurden Szenen gestellt und Mama fotografierte. Kinder und Senioren sprachen die frei erfundenen Texte ins Mikrofon. Am Ende entstand das Märchen „Wer findet einen Schatz?“, als Fotobuch für alle Projektteilnehmer/innen und sogar eine richtig echte und öffentliche Kinovorführung im Kino in Hillesheim!

Ach ja….alle Puppen wurden auch noch in zwei Schaufenstern der Lieblingsbuchhandlungen (in Gerolstein und Hillesheim) von Mama ausgestellt. Mamas Kolleginnen haben wunderschön dekoriert, schaut mal….

In diesem Projekt entstand allmählich mein Kopf. Anfangs war es Mama noch gar nicht klar, ob ich ein Mädchen oder ein Junge werde. Von meiner Geburt gibt es gar keine Fotos, Mama hatte ja auch alle Hände voll zu tun…schmunzel….Als MaRaPu vorüber war, wurde ich schließlich endgültig geboren! Ich durfte schon ganz früh mit in den Kindergarten. Eines Tages sagte Melina: „Schade, Anna kann gar nicht mit uns rausgehen, sie hat ja keine Jacke…..“ Das brachte Mama auf die Idee mir eine Jacke zu kaufen. Später fragte Melina, was ich denn in den Weihnachtsferien erlebt habe.

Seit Mai 2016 bin ich unterwegs

Schließlich bekam ich eine Menge Kleidung, einen Reisetrolley, eine Puppenzahnbürste und ein eigenes Bilderbuch wie ich so lebe. Seitdem bin ich auf Reisen….und seit Mai 2016 darf ich als Puppenreporterin gemeinsam mit Mama und Papa viele tolle Menschen kennenlernen und Abenteuer erleben. Das ihr in meinem Blog lesen und sehen könnt was wir so erleben, dafür hat dann Martina Güth gesorgt von Martina macht das (Von ihr berichte ich ein anderes Mal ausführlicher!)….ja so eine Puppengeburt dauert manchmal viele Jahre!!! Und mein Puppenleben wird hoffentlich noch ganz viele Jahre spannend bleiben…liebe Grüße…eure Puppenreporterin Anna….Zum Schluß möchte ich noch schnell mitteilen, für die Verlinkungen bekommen Mama und ich gar nix….das machen wir aus Begeisterung…ihr Menschen sagt dazu wohl „unbezahlte Werbung“!