Von „Klein Gabi“ zu „Koffergabi“ oder „Mama, woher komme ich eigentlich?“ (Teil1)

Von „Klein Gabi“ zu „Koffergabi“ oder „Mama, woher komme ich eigentlich?“ (Teil1)

Neulich wollte ich einfach mal wissen woher ich komme und wie ich entstanden bin. Klar, ich bin kein Menschenkind, also muss das bei mir als Puppenkind ganz anders sein! Dann hat Mama mir ganz viel erzählt…..

Als meine Mama noch klein war…in den 70er Jahren

Als kleines Mädchen hatte sie natürlich Puppen und Kuscheltiere, die sie sehr geliebt hat. Wenn sie sich mit ihren Lieblingen unterhalten hat, dann hat sie zum Beispiel auch die Arme bewegt. Das war schon eine erste Art Puppenspiel. Schließlich waren die Arme sämtlicher Kuscheltiere ausgeleiert. Im Fernsehen gab es damals drei Programme und es war für meine Mama damals etwas ganz ganz besonderes, wenn dann mal die Augsburger Puppenkiste im Fernsehen kam…

Zu dieser Zeit gab es nicht so oft die Möglichkeit ein Puppenspiel live zu sehen. Mamas Traum war damals eigentlich einmal Puppenspielerin zu werden…. Aber irgendwann hörte sie, das sei kein Beruf und so könne man kein Geld verdienen. Darum ist sie dann irgendwann Erzieherin geworden. In der Ausbildung zur Erzieherin musste Mama dann einmal Puppentheater spielen und sie war sehr sehr aufgeregt. Schließlich machte es ihr riesengroßen Spaß!!!

Die erste Bühne war ein Bügelbrett, Dorffest in Litterscheid 1998

So wünschte sie sich eigene Handpuppen und Kasperlepuppen. Bei einem Kindergeburtstag einer Freundin spielte Mama ganz spontan mit „Herrn Heinrich“, einer Handpuppe. Die Kinder erzählten alle zu Hause von ihm und die Mütter fragten nach, ob man Mama buchen könne. So kam es das Mama gegen freiwlillige Spenden auf diversen Festen Puppenspiel spielte oder auch Kinder schminkte. Das ist schon gaaaanz lange her!

Damals gab es noch den Kofferquatsch

Als sie dann richtige Kinder bekam, entwickelte Mama den Kofferquatsch und meldete ein sogenanntes „Kleingewerbe“ an. Das machte ihr sehr sehr viel Spaß.

Kindergesundheitstag in Montabaur 2010

Nach einigen Jahren hatte Mama mehrere selbstgeschriebene Geschichten und reiste mt ihrem „Kofferquatsch“ viel herum. Aber immer mehr entwickelte sie den Wunsch die Kinder mehr einzubeziehen. Sie entdeckte das „Therapeutische Puppenspiel“ und ein neuer Traum wurde in Mama geweckt. Davon berichte ich euch in einem weiteren Artikel… Ja, bis ich geboren wurde, war es ein echt ganz schön dolle langer Weg!!! Viel länger als die 9 Monate bei euch Menschen! Ich bin halt ein ganz besonderes Puppenkind…eine echte Puppenreporterin…;0) ….liebe Grüße von eurer Anna…

Das war 1997, Mama schminkte…eine schwarze Katze ;0)